Rund 16,6 % der Deutschen haben einen Reizdarm. Doch Reizdarm kann auf gut deutsch alles und nichts sein, oder?

In den letzten 4 Jahren Ernährungstherapie habe ich leider viele Mythen über den Reizdarm gehört. Aus diesem Grund entwickelte ich ein eigenes Konzept, um nicht das Symptom zu bekämpfen, sondern die Ursache zu finden und erfolgreich zu therapieren.

Häufig hat der Reizdarm mit Allergien, Unverträglichkeit und ungünstigen Lebenssituationen (Stress) zu tun. Stress ist vorab sehr individuell!

Reizdarmsyndrom (RDS) ist unter Diagnose Stellung für Erkrankungen vom Darm nicht mehr Weg zu denken. Jegliche Krankheiten werden als Reizdarm diagnostiziert … betroffene erhalten wie so oft die Diagnose, dass es sich um eine psychosomatische Ursache handelt … Die Odysee endet darin, dass der Psychologe eine Ursache findet die eine traumatische Auswirkung auf den Darm haben soll. Doch entspricht der Ablauf der Diagnosestellung der Realität?

Das Reizdarmsyndrom ist keine Seltenheit, alle Altersgruppen sind betroffen. In Deutschland sind in etwa 10 bis 15 Prozent, regional sind bis 16,6 % der Erwachsenen betroffen – Frauen doppelt so häufig wie Männer. Auf dem Bodenseekongress für Mediziner und Therapeuten (2017) wurde berichtet, dass ein Reizdarm zutrifft wenn:

  • Bestehen chronische, das heißt länger als drei Monate anhalten vorliegen.(Bauchschmerzen, Blähungen, Veränderungen vom Stuhlgang)
  • Der Betroffene empfindet die Beschwerden als Lebens-beeinträchtigend.
  • Es liegen keine organische Veränderung vor (Morbus Crohn)

Diagnose Reizdarm

Damit die Diagnose Reizdarmsyndrom gestellt werden kann, müssen zunächst andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, die ähnliche Symptome hervorrufen können. Es muss abgeklärt werden, dass keine für andere Krankheitsbilder charakteristischen Veränderungen vorliegen. Deshalb ist das Reizdarmsyndrom – Ärzte sprechen auch von funktionellen Darmbeschwerden“ – eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Doch nur ein Teil der Betroffenen sucht einen Arzt auf. Definiert kann der Reizdarm als körperliche Erkrankung mit chronischen Bauchbeschwerden (engl. „Irritable Bowel Syndrome, IBS), bei der mit der üblichen Routinediagnostik keine Ursache gefunden werden kann. „Mit Ihrem Darm ist alles in Ordnung“ – das hören viele Patienten deshalb immer wieder von Ihren Ärzten. Tatsächlich ist aber gar nichts in Ordnung: Denn die Symptome, mit denen die Betroffenen zu kämpfen haben, sind oft so stark, dass der Alltag und die Lebensqualität stark beeinträchtigt werden. Und sie kommen immer wieder. Dabei können die Beschwerden von Fall zu Fall unterschiedlich ausgeprägt sein: Die einen haben ständig Durchfall und trauen sich kaum mehr aus dem Haus. Die anderen leiden unter Verstopfung oder haben schlimme Bauchschmerzen. Bei einigen Reizdarm-Geplagten führen Gasansammlungen im Darm dazu, dass sie morgens mit Kleidergröße 36 aufstehen und abends mit Kleidergröße 40 ins Bett gehen

Setzen Sie sich in Kontakt mit mir um auch Ihren Reizdarm erfolgreich zu therapieren.

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